
Neu: Unseren aktuellen Marktkommentar lesen Sie hier:
Warum üben Edelmetalle so eine magische Anziehungskraft aus?
Die Kombination von Schönheit und Seltenheit bescherte den Edelmetallen schon immer ihre einzigartige Bedeutung. Wir meinen, dass Edelmetalle zu altem Glanz zurückfinden werden.
Mit Gold wurden Weltreiche errichtet, der Mangel an Gold brachte sie zu Fall. Ohne Gold erreichte keine Kultur eine Blütezeit.
Zu den Edelmetallen gehören die vier Metalle Gold, Silber, Platin und Palladium, die weitaus größte Anziehungskraft übt jedoch das gelbe Edelmetall aus.
Historisch wurde Gold schon sehr früh als Währung verwendet. Eine Geldeinheit entsprach dabei jeweils einer bestimmten Menge Gold. Und Gold dient natürlich auch noch heute in Form von Goldmünzen und Barrengold als internationales Zahlungsmittel und wird von vielen Zentralbanken als Währungsreserve eingelagert, obwohl heute die Währungen nicht mehr durch Goldreserven gedeckt sind und diese als Goldstandard bezeichnete Deckung einer Währung durch Gold somit nicht mehr existiert.
Mit dem Goldstandard wird die (theoretische) Verpflichtung der jeweiligen Zentralbank bezeichnet, das umlaufende Bargeld des Landes jederzeit in eine entsprechende Menge Gold umzutauschen. In der Praxis gab es in den Goldstandardländern auch früher jedoch lediglich einen sog. „Goldanker“, der bewirken sollte, dass eine Bargeldinflationierung durch gesetzliche Goldhinterlegungspflichten „abgebremst“ wird.
In unserer heutigen arbeitsteiligen Welt fungieren nur noch Geldscheine und –münzen weltweit als Maßstab für wirtschaftliche Transaktionen. Geld dient den Wirtschaftsteilnehmern als allgemein akzeptiertes Mittel zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen.
Als Tauschmittel muss Geld aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen:
Neben der Akzeptanz bei allen Wirtschaftsteilnehmern ist dies vor allem die Langlebigkeit, die Wertbeständigkeit und die Möglichkeit der Aufbewahrung.
Vor allem das Kriterium der Wertbeständigkeit vereint Geld – im Gegensatz zu Edelmetallen – jedoch nur solange auf sich, bis es zu inflationären Entwicklungen, also zu Geldentwertung kommt.
Edelmetalle hingegen sind – Stichwort „Goldanker“ – inflationsresistent.
Neben ihrer Beständigkeit werden Edelmetalle aber auch deshalb als akzeptiertes Tauschmittel gewählt, weil sie fungibel sind und weil sie in beliebigen Größen erhältlich sind, transportfähig sind und keine weiteren Kosten zur Werterhaltung erfordern.
Sie sind außerdem weltweit bekannt und qualitativ sowie quantitativ exakt definiert (durch das Gewicht und die Reinheit) und werden daher auch überall zum selben Wert akzeptiert.
Da Edelmetalle selten sind – und immer knapper werden (die Nachfrage übersteigt seit Jahren die Förderung) - , besitzen sie einen nachhaltigen Wert pro Einheit. Genau diese Kombination Knappheit und hoher Wert pro Einheit machen einen Luxusgegenstand aus. Und das menschliche Bedürfnis nach Luxus ist meist nahezu unbegrenzt.
Daher werden und wurden Luxusgüter immer nachgefragt und auch immer akzeptiert.
Gold erlangt in anderer Hinsicht - als Wertanlage - noch eine weitere, wichtige Bedeutung:
Gold – und auch die anderen Edelmetalle – helfen bei der Geldanlage, Risiken zu streuen und damit zu minimieren.
Nach heutiger Einschätzung gehört in jedes gut aufgestellte (diversifizierte) Depot ein Anteil von 10 – 15 % an physischen Edelmetallen.
Weitere Edelmetall-Schlaglichter:
Gold, Silber, Platin und Palladium sind von der ab 2009
kommenden Abgeltungssteuer befreit!
Gold ist mehrwertsteuerbefreit!

Die nachfolgende Grafik verdeutlicht, wie attraktiv ein Engagement
in Gold bzw. Silber in den letzten zehn Jahren war.
Hinweis:
Bei Gold und Silber waren / sind die JÄHRLICHEN Renditen
(nach einer 12-monatigen Haltedauer*) komplett steuerfrei!
(* während der ersten 12 Monate fällt Spekulationssteuer an)